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Merck will Millipore für 5,3 Milliarden Euro übernehmen

1-3-2010 17:34:00

  • (BIOCOM, 01.03.2010 17:34) Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck will den amerikanischen US-Biotechnologie-Zulieferer Millipore übernehmen. Das gab das Dax-Unternehmen am 1. März bekannt. Der Kaufpreis für das Unternehmen aus Billerica im US-Bundesstaat Massachusetts soll sich einschließlich Schulden auf rund 5,3 Mrd. Euro belaufen. Einige Beobachter bewerten den Preis als recht hoch. Als Zulieferer von Labors und Hersteller von Biopharmazeutika erwirtschaftete Millipore 2009 einen Umsatz von 1,7 Mrd. Dollar. Durch den Zukauf will Merck die Chemiesparte im Konzern stärken, deren Umsatzanteil soll von 25 auf 35 Prozent steigen.

 

Merck will Millipore für 5,3 Milliarden Euro übernehmen

(BIOCOM, 01.03.2010 17:34) Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck will den amerikanischen US-Biotechnologie-Zulieferer Millipore übernehmen. Das gab das Dax-Unternehmen am 1. März bekannt. Der Kaufpreis für das Unternehmen aus Billerica im US-Bundesstaat Massachusetts soll sich einschließlich Schulden auf rund 5,3 Mrd. Euro belaufen. Einige Beobachter bewerten den Preis als recht hoch. Als Zulieferer von Labors und Hersteller von Biopharmazeutika erwirtschaftete Millipore 2009 einen Umsatz von 1,7 Mrd. Dollar. Durch den Zukauf will Merck die Chemiesparte im Konzern stärken, deren Umsatzanteil soll von 25 auf 35 Prozent steigen.

Noch ist das Geschäft nicht in trockenen Tüchern. Die Gremien von Millipore und Merck hätten zwar bereits zugestimmt, wie es hieß. Doch auch Konkurrent Thermo Fisher ist nach Medienberichten interessiert an Millipore und könnte ein eigenes Angebot lancieren. Merck bietet je Aktie 107 US-Dollar in bar. Die Millipore-Aktionäre sollen in einer außerordentlichen Hauptversammlung über das Geschäft entscheiden. Wahrscheinlich auch wegen der Gefahr einer teuren Übernahmeschlacht mit Thermo Fisher gab die Merck-Aktie vorbörslich um 2,25 Prozent auf 56,50 Euro nach.
Merck begründet den Schritt auf biotechnologisches Gelände mit einem Zuwachs an vertikaler Integration. "Gemeinsam werden wir in der Lage sein, die gesamte Wertschöpfungskette für Pharma- und Biopharma-Kunden abzudecken", sagte Merck-Chef Karl-Ludwig Kley. Die Merck-Führung verspricht sich zudem Kostensenkungen. So soll der Chemiehauptsitz des Konzerns in den USA mit dem Unternehmenssitz von Millipore in Billerica verschmolzen werden. Die jährlichen Kosten sollen durch den Zusammenschluss um 75 Millionen Euro sinken. Finanzieren will Merck den Zukauf aus vorhandenen Barmitteln und einem Bankdarlehen. Dazu hat das Unternehmen die Institute Bank of America , BNP Paribas und Commerzbank ins Boot geholt. Ein Teil der Finanzierung soll später durch Anleihen ersetzt werden. Merck und Millipore erwarten den Abschluss der Transaktion im zweiten Halbjahr 2010.

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EurotransBio: Neue Förderrunde gestartet

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Intercell präsentiert gute Phase-II-Daten für Pseudomonas-Impfstoff

(BIOCOM, 01.11.2010 12:24) Die österreichische Intercell AG konnte eine Phase II-Studie mit dem Impfstoffkandidaten IC43 erfolgreich abschließen. Die jetzt veröffentlichten Daten zeigen, dass der gegen das Bakterium Pseudomonas aeruginosa gerichtete Impfstoff in bestimmten Patientengruppen zu einer verringerten Sterblichkeit führte, auch wenn die Zahl der Infektionen nicht gesenkt werden konnte. Alle Impfgruppen zeigten nach der zweiten Impfinjektion eine robuste Immunantwort, im Serum der Patienten konnten ausreichende Mengen entsprechender funktionaler Antikörper nachgewiesen werden. Die

Clazosentan erfüllt Erwartungen bei Actelion nicht

(BIOCOM, 01.11.2010 12:23) Actelion Pharmaceuticals Ltd. hat offenbar das Vertrauen in den Endothelinrezeptor-Antagonisten Clazosentan verloren. Wie das schweizerische Unternehmen bekanntgab, werde es keine weiteren Patienten für seine CONSCIOUS-3-Studie rekrutieren. Das wurde nach einer Sitzung des Lenkungsausschusses der Studie beschlossen, nachdem die vergleichbare Phase III-Studie CONSCIOUS-2 ihren primären Endpunkt verfehlt hatte. Für die nun geschlossene Studie waren bisher schon 600 der geplanten 1500 Patienten rekrutiert worden. Von ihnen will Actelion weiterhin Daten sammeln.

Evotec findet chinesischen Entwicklungspartner für Schlafmittel EVT201

(BIOCOM, 01.11.2010 12:23) Seit 2008 sucht die Evotec AG einen Entwicklungspartner für das Schlafmittel EVT201, nun hat das chinesische Pharmaunternehmen Jingxin Pharma angebissen. Wie die Hamburger Wirkstoffentwickler am 28. Oktober meldeten, wird der neue Partner aus der Provinz Zhejiang den Wirkstoffkandidaten alleinverantwortlich in die dritte klinische Phase bringen. Bei einer eventuellen Zulassung kann Jingxin Pharma EVT201 dann exklusiv auf dem chinesischen Markt vertreiben. Evotec erhält im Gegenzug eine "geringfügige Vorabzahlung", wie es in der Mitteilung heißt, zusammen mit kommerziellen Meilensteinen und Umsatzbeteiligungen.

Sygnis schrumpft und verliert Mitarbeiter und Vorstand

(BIOCOM, 01.11.2010 12:22) Die Sygnis AG wird sich in den kommenden Monaten von der Hälfte ihrer Mitarbeiter und ihrem Vorstandsvorsitzenden trennen. Wie das biopharmazeutische Unternehmen mit Sitz in Heidelberg am 28. Oktober meldete, wird Alfred Bach sein Mandat im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat bis zum Jahresende niederlegen. Finanzvorstand Peter Willinger und Medizinvorstand Frank Rathgeb bilden künftig eine Doppelspitze. Gleichzeitig kündigte Sygnis eine in der Unternehmensgeschichte beispiellose Hungerkur an. So soll die Mitarbeiterzahl von derzeit 51 auf 32 verringert werden.

Budgetverschiebung bei Leibniz-Gemeinschaft schafft Gewinner und Verlierer

(BIOCOM, 01.11.2010 12:21) Die Leibniz-Institute können für 2011 mit mehr Geld rechnen: Das absolute Budget steigt allerdings nur leicht um 6 Mio. auf 930 Mio. Euro. Weil sich die Zusammensetzung der Gemeinschaft ändert, bekommen die einzelnen Mitglieder trotzdem einen größeren Etat als vorher. Nur damit wird die von der öffentlichen Hand mit dem Pakt für Forschung und Innovation eingegangene Selbstverpflichtung eingehalten, die staatlichen Zuschüsse jährlich um mindestens fünf Prozent zu steigern.

Pfizer drängt in den Insulinmarkt

(BIOCOM, 20.10.2010 13:25) Gemeinsam wollen die indische Biocon Ltd. und der US-Pharmariese Pfizer Inc. den Insulinmarkt aufrollen. In einem weitreichenden Lizenzabkommen haben die beiden Unternehmen die Vermarktung von Biocons Insulin und Insulinanaloga geregelt. Pfizer sichert sich mit dem Deal die weltweiten exklusiven Vertriebsrechte mit Ausnahme einiger Schwellenländer.

Stammzellunternehmen XCell unter ernstem Verdacht

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Übernahmegerüchte kurbeln Actelion-Aktienkurs an

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Kooperation zwischen Qiagen und Abbott

(BIOCOM, 20.10.2010 13:22) Das größte deutsche Biotechnologieunternehmen Qiagen tauscht mit dem nordamerikanischen Pharmaunternehmen Abbott Laboratories künftig Biomarker-Kits aus.

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Rege Beteiligung am zweiten Weltgesundheitsgipfel in Berlin

(BIOCOM, 20.10.2010 13:21) Bei der zweiten Auflage des Weltgesundheitsgipfels in Berlin kamen mehr als 1200 Akteure aus akademischer Medizin, Wirtschaft und Politik zusammen, um über drängende Fragen der Gesundheitspolitik zu diskutieren.

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Nano-Vehikel aus der Natur

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MorphoSys kauft Sloning Biotechnology

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Wirkung der CureVacs mRNA-Vakzine übertrifft Erwartungen

(BIOCOM, 10.10.2010 11:47) Die jüngsten Studienergebnisse der CureVac GmbH untermauern erneut das Konzept therapeutischer Vakzine. Schritt für Schritt scheint diese Medikamentenklasse ihr Image als Milliardengrab abzulegen.

Optische Reize für das Herz

(BIOCOM, 10.10.2010 11:46) Genetiker der Universität Bonn haben Herzmuskelzellen so verändert, dass sie sich durch Licht steuern lassen.

Weitere Forschungsallianzen der Evotec AG

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