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This journal focuses mainly on technical aspects of research in biotechnology. Most of the articles are available in full text online

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(BIOCOM, 01.03.2010 17:35) Der weltgrößte Chiphersteller Intel will zusammen mit Venture Capital-Firmen einen Fonds auflegen, der in Hightech-Start-ups investieren soll. Wie Intel-CEO Paul Otellini am 23. Februar mitteilte, will das Unternehmen so insgesamt 3,5 Milliarden US-Dollar aufbringen und die in den nächsten zwei Jahren in aussichtsreiche Unternehmen unter anderem in der Informationstechnologie und in der Biotechnologie investieren. Intel werde über den eigenen Finanzarm Intel Capital einen Beitrag von 200 Mio. US-Dollar beisteuern. Das Projekt werde von 24 führenden Venture Capital-Gesellschaften unterstützt, sagte Otellini.
(BIOCOM, 01.03.2010 17:35) Roches Blockbuster-Krebsmittel Avastin bringt bei Magenkrebs in Kombination mit einer Chemotherapie keine Vorteile. Wie das schweizerische Pharmaunternehmen am 23. Februar mitteilte, hat eine globale Phase-III-Studie zur Untersuchung der Anwendung von Avastin (Bevacizumab) in Kombination mit Xeloda oder einer Chemotherapie mit Fluorouracil und Cisplatin bei Patienten mit inoperablem, fortgeschrittenem oder metastasiertem Magenkrebs ihren primären Endpunkt verfehlt.
(BIOCOM, 01.03.2010 17:34) Die Schweizer Biotechnologiefirma Basilea und der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson beendeten nach dem Fehlschlag des gemeinsam entwickelten Antibiotikums Ceftobiprol in wichtigen Märkten ihre Partnerschaft. J&J gibt die 2005 erworbenen Rechte für das Medikament zurück, wie Basilea am 19. Februar mitteilte. Zuvor war der Wirkstoff, der für den Einsatz gegen multiresistente Bakterienstämme entwickelt wurde, nach den USA auch in Europa gescheitert. Der Expertenausschuss CHMP der europäischen Arzneimittelbehörde EMA hatte sich gegen eine Zulassung ausgesprochen. Grund waren Zweifel an den klinischen Testergebnissen.
(BIOCOM, 01.03.2010 17:34) Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck will den amerikanischen US-Biotechnologie-Zulieferer Millipore übernehmen. Das gab das Dax-Unternehmen am 1. März bekannt. Der Kaufpreis für das Unternehmen aus Billerica im US-Bundesstaat Massachusetts soll sich einschließlich Schulden auf rund 5,3 Mrd. Euro belaufen. Einige Beobachter bewerten den Preis als recht hoch. Als Zulieferer von Labors und Hersteller von Biopharmazeutika erwirtschaftete Millipore 2009 einen Umsatz von 1,7 Mrd. Dollar. Durch den Zukauf will Merck die Chemiesparte im Konzern stärken, deren Umsatzanteil soll von 25 auf 35 Prozent steigen.
(BIOCOM, 01.03.2010 17:33) Gentechnisch veränderte Pflanzen sind 2009 weltweit auf einer Fläche von 134 Millionen Hektar angebaut worden. Das meldete der International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications (ISAAA) am 23. Februar. Gegenüber 2008 hat die Anbaufläche damit um 7,1% zugenommen. Der Zuwachs verlangsamt sich seit 2006 kontinuierlich, was daran liegen könnte, das mit den derzeit vorhandenen Sorten eine Sättigung erreicht worden ist. Nach wie vor wachsen die meisten gv-Pflanzen in den USA, Brasilien, Argentinien, Indien und Kanada. Der ISAAA erwartet für die kommenden Jahre aber ein zunehmendes Interesse an gv-Pflanzen, verursacht durch neue Herausforderungen wie Klimawandel und Bevölkerungswachstum.
(BIOCOM, 01.03.2010 17:32) Greifswalder Forscher haben in einer internationalen Genomstudie fünf Gene aufgespürt, die Bedeutung für die Behandlung von Lungenkrankheiten haben könnten. Die Gene stehen im Zusammenhang mit Entgiftungs-, Entzündungs- und Gewebeheilungsprozessen. Die insgesamt 96 im europäisch-australischen SpiroMeta-Konsortium zusammengeschlossene Wissenschaftler berichten im Fachjournal Nature Genetics (2010, Online-Vorabveröffentlichung) über ihre Analysen. Ausgangspunkt ihrer Studie war die Suche nach genetischen Risikofaktoren für die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Etwa jeder zehnte Erwachsene über 40 leidet an der chronischen Einschränkung der Lungenfunktion.
(BIOCOM, 01.03.2010 17:32) Nach seiner Verabschiedung als Chef des Berliner Robert-Koch-Instituts hat der Mikrobiologe Jörg Hacker am 26. Februar sein neues Amt als Präsident der Nationalen Akademie Leopoldina angetreten. Damit hat die traditonsreiche Leopoldina mit Sitz in Halle an der Saale erstmals eine hauptamtliche Leitung.
(BIOCOM, 20.02.2010 14:37) Mit einem neuen Internet-Atlas können sich Interessierte erstmals einen Überblick über das Auftreten von Krebserkrankungen im gesamten Bundesgebiet verschaffen. Unter der Adresse www.gekid.de ist der Krebs-Atlas der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) nun verfügbar. Mit diesem Krebs-Atlas besteht erstmals die Möglichkeit, die vorhandenen Daten zum Krebsgeschehen in Deutschland auf Ebene der Bundesländer online und interaktiv auszuwerten, erklärt der Vorsitzende der GEKID, Alexander Katalinic, Professor an der Universität zu Lübeck. Wir hoffen, dass die Bevölkerung, Wissenschaft und Politik rege von diesem Instrument Gebrauch machen werden.
(BIOCOM, 20.02.2010 14:36) Mikrobiologen der Universität Oldenburg haben das Genom eines eigentümlichen Meeresbakteriums entschlüsselt, das zu besonderen Stoffwechselleistungen fähig ist. Dinoroseobacter shibae gehört zu den Bakterien der so genannten Roseobacter-Gruppe. Wie die Forscher im ISME Journal der International Society For Microbial Ecology (2010, Bd. 4, S. 6177 ) berichten, verfügt die Mikrobe über eine bisher unbekannte Enzymaustattung, die es ihr erlaubt, das Vitamin B12 herzustellen.
(BIOCOM, 20.02.2010 14:35) Der gentechnisch veränderte Mais MON810 darf auch 2010 nicht auf deutschen Äckern wachsen. Der US-Agrarkonzern Monsanto hat seine Klage gegen das im April 2009 von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner erlassene Anbauverbot für MON810 vorübergehend ausgesetzt, wie die Süddeutsche Zeitung am 18. Februar berichtete. Damit besteht das Anbauverbot nun weiterhin solange, bis auf europäischer Ebene über die Neuzulassung der Bt-Mais-Sorte entschieden wird. Allerdings halten es Experten für möglich, dass sich aufgrund eines nun fehlenden endgültigen Gerichtsurteils ein Anbauverbot in 2011 womöglich nicht mehr aufrecht erhalten lässt.
(BIOCOM, 20.02.2010 14:34) Die Schweizer Biotechnologie-Gruppe Octapharma verlegt seine Biopharmaka-Tochter von München nach Heidelberg. Am neuen Standort im Technologiepark Heidelberg wird die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH insgesamt 20 Millionen Euro in neue Gebäude investieren. Als Grund für den Umzug gab Wolfgang Marguerre, Chairman der Octapharma Group, das größere Engagement der Behörden am Neckar an. "Heidelberg konnte uns im Gegensatz zu München einen Standort anbieten, der genau unseren Vorstellungen entspricht. Die Nähe zur Universität, der Austausch mit anderen forschenden Unternehmen und Einrichtungen und nicht zuletzt die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Heidelberg haben für uns den Ausschlag gegeben."
(BIOCOM, 20.02.2010 14:34) Mit einer neuen Richtlinie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sollen Studien über Auswirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen auf Schmetterlinge künftig vereinheitlicht werden. Mit der neuen Richtlinie steht erstmals eine anerkannte und standardisierte Methode für das Monitoring von Schmetterlingen zur Verfügung. Schmetterlinge stehen im Zentrum der Diskussion um die Folgen des Anbaus von Maislinien, die durch gentechnische Veränderung nicht mehr vom Maiszünsler befallen werden können.
(BIOCOM, 20.02.2010 14:32) Der berühmt-berüchtigte südkoreanische Stammzellforscher Hwang Woo Suk ist mit einem Patentantrag beim europäischen Patentamt (EPA) gescheitert. Mit 18 anderen südkoreanischen Wissenschaftlern wollte der 2006 als Fälscher entlarvte Hwang das Patent EP 1711599 anmelden, in dem es unter anderem um die Rechte an Fortschritten in der Kultivierung von humanen Stammzellen geht.
(BIOCOM, 20.02.2010 14:30) Die Universität Bonn hat eine Vereinbarung mit der Bayer Schering Pharma AG zum wissenschaftlichen Austausch getroffen. Wie die Universität Bonn am 17. Februar mitteilte, wird sich das Unternehmen künftig an der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern in den Bereichen Pharmaforschung und Biomedizin beteiligen, etwa durch Praktikumsplätze, Nachwuchsförderpreise und Stipendien. Außerdem wurde ein regelmäßiger wissenschaftlicher Austausch zwischen der Universität und dem Unternehmen vereinbart Kooperationspartner auf Seiten der Universität Bonn sind das Pharma-Zentrum Bonn und das LIMES-Institut (Life and Medical Sciences).
(BIOCOM, 20.02.2010 14:29) Eine Niederlage der Leverkusener Bayer AG vor dem zweithöchsten Gericht Indiens alarmiert die Pharmabranche. Die Deutschen hatten gegen die Zulassung einer Nachahmerversion ihres Krebsmittels Nexavar geklagt, das in Indien noch bis 2020 patentgeschützt ist. Trotzdem hatte die indische Zulassungsbehörde im vorvergangenen Jahr ein Generikum des heimischen Anbieters Cipla zugelassen.
(BIOCOM, 10.02.2010 17:00) Epigenomics hat möglicherweise die Ursache für die überraschend schlechten Test-Ergebnisse des Darmkrebs-Biomarkers Septin9 gefunden. Wie das Berliner Diagnostikunternehmen am 4. Februar mitteilte, hat das Labor, bei dem die Nachweisquote nur halb so hoch war wie bei den anderen beiden Testlabors, die neuere Version eines Analysegeräts benutzt. Nach Aussagen des Audit-Teams, das vom klinischen Lenkungsausschuss der Studie eingesetzt wurde, zeigte dieses Gerät ungewöhnlich hohe Fluoreszenzsignale an, die das Auslesen von Testergebnissen beeinflusst haben könnten.
(BIOCOM, 10.02.2010 17:00) Das Biotechnologie-Unternehmen Brain AG aus Zwingenberg hat von Bayer Schering Pharma den Auftrag erhalten, die Produktion von Steroiden zu verbessern. Bayer Schering, die in Berlin ansässige Gesundheitssparte des Leverkusener Bayer-Konzerns, will mit Hilfe von optimierten mikrobiellen Produktionsstämmen aus dem Hause Brain die fermentative Herstellung von Steroid-Wirkstoffen aus pflanzlichen Rohstoffen energieeffizienter und klimaschonender machen.
(BIOCOM, 10.02.2010 17:00) Mit rund 360.000 Euro fördern die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Land Rheinland-Pfalz die Etablierung eines Hochdurchsatz-Screening Centers zum Auffinden neuer Wirkstoffe an der Universitätsmedizin Mainz. Mit dem Mainzer Screening Center, kurz MSC genannt, können bei der Suche nach neuen Medikamenten in kurzer Zeit Tausende von Substanzen getestet und neue Mechanismen für krankheitsrelevante Wirkstoffe aufgedeckt werden.
(BIOCOM, 10.02.2010 16:59) Die Qiagen-Tochter DxS wird gemeinsam mit dem US-amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer einen Diagnostik-Test entwickeln, der in Kombination mit einem zukünftigen Impfstoff gegen Glioblastome eingesetzt werden soll. Das meldeten beide Unternehmen am 4. Februar. Die Rechte für den Impfstoff PF-04948568 zur Immuntherapie von Glioblastoma multiforme (GBM) hatte Pfizer im April 2008 von Celldex Therapeutics erworben. Die Substanz wird gerade in einer klinischen Phase-II-Studie für die Behandlung von neu diagnostiziertem GBM getestet.